HNO-Praxis Erbach - Samstag, 19. Mai 2012
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FAQs - Häufige Fragen und ihre Antworten

Hier finden Sie einige Fragen, die uns in der Praxis häufiger gestellt werden mit unserer Antwort. Sprechen Sie uns ruhig darauf an. 

Notfall

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Was tun im Notfall?

  • HNO-Notdienst

Einen HNO-arztlichen Notdienst für den Odenwaldkreis und den Kreis Darmstadt-Dieburg gibt es Samstags, Sonntags und an den gesetzlichen Feiertagen jeweils ab 8.00 Uhr. Welcher HNO-Facharzt jeweils Dienst hat, erfahren Sie über unseren Anrufbeantworter an den jeweiligen Tagen unter 06062-3910.

  • Hausärztlicher Notdienst

An den Tagen unter der Woche außerhalb unserer Sprechzeiten gibt es den hausärztlichen Notdienst für Erbach jeweils ab 18.00 Uhr. Welcher Arzt jeweils Dienst hat, erfahren Sie über unseren Anrufbeantworter an den jeweiligen Tagen unter 06062-3910.

  • Notaufnahme KKH Erbach

In dringenden Notfällen, die nicht durch einen der beiden oben genannten Dienste abgedeckt werden kann, steht die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses Erbach zur Verfügung.

  • Bereitschaftsdienst Apotheken

Den Notdienstplan der Apotheken können Sie der PDF-Datei entnehmen: >> Notdienstplan der Apotheken (PDF, 43KB)

Operationen

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Operation der Nasenscheidewand - wie geht das vor sich?

Eine Verbiegung der Nasenscheidewand kann sich unter anderem durch eine Behinderung der Nasenatmung oder durch häufige Entzündungen der Nasennebenhöhlen bemerkbar machen. Viele Menschen haben eine Verbiegung der Nasenscheidewand, von der sie nichts bemerken. Dann muß diese Verbiegung auch nicht operiert werden.

Es wird ein Schnitt im Nasenvorhof rechts angelegt, also im Inneren der Nase, wo man es später nicht sieht. Dann wird der verbogene Knorpel in der Nase begradigt. Manchmal, wenn durch Voroperationen oder Entzündungen zu wenig Knorpel in der Nase ist, oder wenn gleichzeitig die äußere Nasenform verändert werden soll, muß man zusätzlich Knorpel von der Rippe oder vom Ohr einpflanzen. Dies ist aber nur selten notwendig.
Jeder Mensch hat in der Nase Schwellkörper, die sogenannten inneren Nasenmuscheln. Diese Schwellkörper passen sich in ihrer Form der Nasenscheidwand an. Wenn diese daher begradigt wird, müssen auch die Schwellkörper kleiner gemacht werden, damit der Patient hinterher gut Luft durch die Nase bekommt. Nach der Operation wird die operierte Nasenscheidewand durch zwei Folien gestützt und die Nase bds. austamponiert. Zwei Tage nach der Operation wird die Tamponade aus der Nase entfernt. Das ist etwas unangenehm. Meist kann einen Tag später auch die Folie entfernt werden und der Patient darf, wenn keine Komplikation eintritt und die Heilung gut verläuft, nach Hause.
Wichtig ist aber die intensive Pflege der Nase mit Salben und Sprays noch Tage und Wochen nach der Operation, denn die Nase heilt nur, wenn sie innen feucht ist. Die Anleitung dazu bekommt man im Krankenhaus.

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Schnarchoperationen - was wird operiert?

Als operative Behandlungsmöglichkeit des Schnarchens kann man neben der Verkleinerung der Nasenmuscheln (s. o.) auch den häufig bestehenden Schleimhautüberschuss im Bereich des weichen Gaumens unter Schonung der Muskulatur mit dem Laser reduzieren. Durch die resultierende Narbenbildung kommt es zu einer Verfestigung des Gaumensegels und damit zu einer Verhinderung des Zusammenfallens des Rachengewebes. Dieser Eingriff ist ambulant in örtlicher Betäubung durchführbar. Bei jedem zweiten Patienten führt dies zu einer Besserung des Schnarchens.

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Nasenmuscheloperationen - was wird gemacht?

Vergrößerte Nasenmuscheln (Schwellkörper in der Nase zur Vergrößerung der Schleimhautoberfläche) sind häufige Ursache einer behinderten Nasenatmung und daraus entstehender Probleme (trockener Hals, Schnarchen). Mit dem Diodenlaser lassen sich die vergrößerten Nasenmuscheln in einem unblutigen ambulanten Eingriff in örtlicher Betäubung (keine Spritze, sondern Oberflächenanästhesie mit betäubenden Wattebäuschen) in unserer Praxis verkleinern. In der überwiegenden Mehrzahl resultiert dann eine gute Nasenluftpassage.

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Steine in der Unterkieferspeicheldrüse - wie wird behandelt?

Liegt der Stein relativ weit oberflächlich, z.B. im Ausführungsgang, so kann dieser oft durch eine Gangschlitzung des Ausführungsganges der Speicheldrüse vom Mund aus entfernt werden. Der Gang wird hierbei in örtlicher Betäubung vorsichtig eröffnet, und der Stein wird ggf. mit einem Häkchen entfernt. Anschließend werden die Ränder des Ausführungsganges durch wenige sich selbstauflösende Nähte offengehalten. Die Operation wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Liegt der Stein aber tiefer in der Drüse, so kann dieser nur entfernt werden, indem man die ganze Drüse von außen über einen Hautschnitt unterhalb des Unterkiefers entfernt.
Diese Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. 45 min. Bei der Operation wird die Drüse unter Schonung des Gesichtsnervens der über die Drüse zum Mundwinkel läuft komplett entfernt. Der Speicheldrüsenausführungsgang wird abgeschnürt. Normalerweise bemerkt man das Fehlen der Drüse nicht, da es noch 5 weitere große Speicheldrüsen gibt.
Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 1 Woche.

In einigen Fällen kann auch eine Steinzertrümmerung versucht werden, ähnlich wie z.B. bei Nieren- oder Gallensteinen.

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Was tun im Notfall?

  • HNO-Notdienst

Einen HNO-arztlichen Notdienst für den Odenwaldkreis und den Kreis Darmstadt-Dieburg gibt es Samstags, Sonntags und an den gesetzlichen Feiertagen jeweils ab 8.00 Uhr. Welcher HNO-Facharzt jeweils Dienst hat, erfahren Sie über unseren Anrufbeantworter an den jeweiligen Tagen unter 06062-3910.

  • Hausärztlicher Notdienst

An den Tagen unter der Woche außerhalb unserer Sprechzeiten gibt es den hausärztlichen Notdienst für Erbach jeweils ab 18.00 Uhr. Welcher Arzt jeweils Dienst hat, erfahren Sie über unseren Anrufbeantworter an den jeweiligen Tagen unter 06062-3910.

  • Notaufnahme KKH Erbach

In dringenden Notfällen, die nicht durch einen der beiden oben genannten Dienste abgedeckt werden kann, steht die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses Erbach zur Verfügung.

  • Bereitschaftsdienst Apotheken

Den Notdienstplan der Apotheken können Sie der PDF-Datei entnehmen: >> Notdienstplan der Apotheken (PDF, 43KB)

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Operation der Nasenscheidewand - wie geht das vor sich?

Eine Verbiegung der Nasenscheidewand kann sich unter anderem durch eine Behinderung der Nasenatmung oder durch häufige Entzündungen der Nasennebenhöhlen bemerkbar machen. Viele Menschen haben eine Verbiegung der Nasenscheidewand, von der sie nichts bemerken. Dann muß diese Verbiegung auch nicht operiert werden.

Es wird ein Schnitt im Nasenvorhof rechts angelegt, also im Inneren der Nase, wo man es später nicht sieht. Dann wird der verbogene Knorpel in der Nase begradigt. Manchmal, wenn durch Voroperationen oder Entzündungen zu wenig Knorpel in der Nase ist, oder wenn gleichzeitig die äußere Nasenform verändert werden soll, muß man zusätzlich Knorpel von der Rippe oder vom Ohr einpflanzen. Dies ist aber nur selten notwendig.
Jeder Mensch hat in der Nase Schwellkörper, die sogenannten inneren Nasenmuscheln. Diese Schwellkörper passen sich in ihrer Form der Nasenscheidwand an. Wenn diese daher begradigt wird, müssen auch die Schwellkörper kleiner gemacht werden, damit der Patient hinterher gut Luft durch die Nase bekommt. Nach der Operation wird die operierte Nasenscheidewand durch zwei Folien gestützt und die Nase bds. austamponiert. Zwei Tage nach der Operation wird die Tamponade aus der Nase entfernt. Das ist etwas unangenehm. Meist kann einen Tag später auch die Folie entfernt werden und der Patient darf, wenn keine Komplikation eintritt und die Heilung gut verläuft, nach Hause.
Wichtig ist aber die intensive Pflege der Nase mit Salben und Sprays noch Tage und Wochen nach der Operation, denn die Nase heilt nur, wenn sie innen feucht ist. Die Anleitung dazu bekommt man im Krankenhaus.

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Neugeborenen-Hörscreening, Säuglings-Hörtest - was ist das?

Die Neugeborenen-Hörscreening-Tests überprüfen zunächst die Funktionsfähigkeit der Sinneszellen im Ohr durch das Testen der otoakustischen Emissionen an beiden Ohren des Neugeborenen. Diese Untersuchung ist völlig schmerzfrei und komplikationslos. Sie kann an wachen oder schlafenden Neugeborenen durchgeführt werden.

Bei negativem Ergebnis, das wegen möglicherweise verbliebenem Fruchtwasser in den Gehörgängen oder durch Störgeräusche aufgrund von Bewegungen des Neugeborenen noch nicht aussagekräftig ist, wird der Test zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt. Ist der Test dann wieder negativ, wird ein weiterer Test, eine automatisierte Form der Hirnstammaudiometrie (auditory brainstem response, ABR oder auch Brainstem electric response BERA) durchgeführt. Mit diesem Verfahren werden die Prozesse innerhalb der Nervenbahnen geprüft, die bei der Verarbeitung von Geräuschen im Hirnstamm ablaufen.

Führt dieser Test noch immer nicht zum vollständigen Ausschluss einer Hörstörung, muss der betroffene Säugling in speziellen Einrichtungen weiter untersucht werden, z.B. in Kliniken für Phoniatrie und Pädaudiologie oder in Kinderkliniken oder HNO-Kliniken mit Spezialisten für kindliche Hörstörungen. Mittels speziell für Kleinkinder entwickelter Hörtests, wie z.B. Freifeldaudiometrie, Verhaltensaudiometrie wird hier dann das Hörvermögen des Kindes genau untersucht und exakte Messungen der otoakustischen Emsionen (DPOAE), eine Tympanometrie und eine Hirnstammaudiometrie (BERA) vorgenommen. Alle diese Untersuchungen sind gesundheitlich unbedenklich für das Kind und relativ einfach durchzuführen.

Die Auswertung der Untersuchungsergebnisse führt in der Regel zu einem klaren Bild über den Grad der Hörbeeinträchtigung und die in Frage kommenden hörverbessernden Maßnahmen und den Ablauf einer individuellen Hör- und Spracherziehung.

Damit vor Ablauf der ersten sechs Lebensmonate eine Therapie begonnen werden kann, sollte die eindeutige  Diagnose bis zum Ende des dritten Lebensmonats gestellt worden sein.

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Schnarchoperationen - was wird operiert?

Als operative Behandlungsmöglichkeit des Schnarchens kann man neben der Verkleinerung der Nasenmuscheln (s. o.) auch den häufig bestehenden Schleimhautüberschuss im Bereich des weichen Gaumens unter Schonung der Muskulatur mit dem Laser reduzieren. Durch die resultierende Narbenbildung kommt es zu einer Verfestigung des Gaumensegels und damit zu einer Verhinderung des Zusammenfallens des Rachengewebes. Dieser Eingriff ist ambulant in örtlicher Betäubung durchführbar. Bei jedem zweiten Patienten führt dies zu einer Besserung des Schnarchens.

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Nasenmuscheloperationen - was wird gemacht?

Vergrößerte Nasenmuscheln (Schwellkörper in der Nase zur Vergrößerung der Schleimhautoberfläche) sind häufige Ursache einer behinderten Nasenatmung und daraus entstehender Probleme (trockener Hals, Schnarchen). Mit dem Diodenlaser lassen sich die vergrößerten Nasenmuscheln in einem unblutigen ambulanten Eingriff in örtlicher Betäubung (keine Spritze, sondern Oberflächenanästhesie mit betäubenden Wattebäuschen) in unserer Praxis verkleinern. In der überwiegenden Mehrzahl resultiert dann eine gute Nasenluftpassage.

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Steine in der Unterkieferspeicheldrüse - wie wird behandelt?

Liegt der Stein relativ weit oberflächlich, z.B. im Ausführungsgang, so kann dieser oft durch eine Gangschlitzung des Ausführungsganges der Speicheldrüse vom Mund aus entfernt werden. Der Gang wird hierbei in örtlicher Betäubung vorsichtig eröffnet, und der Stein wird ggf. mit einem Häkchen entfernt. Anschließend werden die Ränder des Ausführungsganges durch wenige sich selbstauflösende Nähte offengehalten. Die Operation wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Liegt der Stein aber tiefer in der Drüse, so kann dieser nur entfernt werden, indem man die ganze Drüse von außen über einen Hautschnitt unterhalb des Unterkiefers entfernt.
Diese Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert ca. 45 min. Bei der Operation wird die Drüse unter Schonung des Gesichtsnervens der über die Drüse zum Mundwinkel läuft komplett entfernt. Der Speicheldrüsenausführungsgang wird abgeschnürt. Normalerweise bemerkt man das Fehlen der Drüse nicht, da es noch 5 weitere große Speicheldrüsen gibt.
Der stationäre Aufenthalt beträgt ca. 1 Woche.

In einigen Fällen kann auch eine Steinzertrümmerung versucht werden, ähnlich wie z.B. bei Nieren- oder Gallensteinen.

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