Ohr

Das Ohr ist unser Hörorgan. Es ist aber auch zuständig für den Gleichgewichtssinn. Fällt es aus, oder lässt es nach, so kann es zu Hörstörungen, Ohrgeräuschen (Tinnitus) oder Schwindel kommen. Und es kann fürchterlich weh tun, z.B. bei Mittelohrentzündung.
Erkrankungen des äußeren oder inneren Ohres
Wir diagnostizieren und behandeln alle Erkrankungen im Bereich des äußeren oder inneren Ohres.
- Hörstörungen - akute und chronische , z.B. Hörsturz, Tinnitus, Schwerhörigkeit
- Kindliche Hörstörungen und Hörstörungen bei Neugeborenen
- Gleichgewichtstörungen - akute und chronische , z.B. Schwindel
- Infektionen der Ohren, z.B. Mittelohrentzündung
- Verletzungen und Infektionen der Ohrmuschel
- Akute Gesichtsnervenlähmungen
- Gutartige und bösartige Tumoren im Bereich der Ohren
Selbstverständlich machen wir alle Vorsorge, z.B. bei Schwerhörigkeit, Neugeborenenhörtests (Neugeborenen-Hörscreening).
Hörstörungen
Hören Sie in letzter Zeit schlechter als früher? Oder bemerken Sie schon länger, dass Sie zeitweise oder konstant nicht so gut hören, dass Sie alles verstehen? Haben Sie pfeifende oder piepende Ohrgeräusche, die Sie sich nicht erklären können?
Bemerken Sie, dass Ihre Kinder nicht alles hören oder zeitweise schlecht hören? Machen Sie sich Sorgen, ob Ihr Neugeborenes ein normales Hörvermögen hat?
Unsere Diagnostik bei Hörstörungen
Wir verfügen über eine hochmoderne apparative Ausstattung und langjährige Erfahrung um Hörstörungen zu erkennen und wirksam zu behandeln.
Wir diagnostizieren mit Verfahren, bei denen der Patient durch Schilderung seines Höreindrucks, also sein subjektives Hörempfinden, selbst mitwirkt (Subjektive Hörprüfungen), z.B.
- Sprachaudometrie speziell für Kinder
- Hörtest (Tonaudiometrie) zur Bestimmung der Hörschwelle
- Sprachverständnistest (Sprachaudiometrie) zur Bestimmung des Sprachverständnisses
- Tests zum Nachweis von Sprachverarbeitungsstörungen, z.B. Short-Increment-Sensitivity-Index (SISI), Fowler-Test, Lüscher-Test
Andererseits benutzen wir auch rein apparative Verfahren (Objektive Hörprüfungen), z.B. bei Neugeborenen oder zur Lokalisation der Erkrankung, wie z.B.
- Hirnstamm-Audiometrie (BERA) zur Bestimmung der Hörnervenleitgeschwindigkeit
Dies ist die wichtigste diagnostische Methode zur Differenzierung einer Innenohrschwerhörigkeit von Erkrankungen der Höhrbahn. Diese Untersuchung ist zur Feststellung einer angeborenen Hörstörung auch schon bei Neugeborenen möglich. - Otoakustische Emissionen (OAE) zur Überprüfung der Funktion der feinen Innenohrhaarzellen zur Früherkennung kindlicher Hörstörungen und objektiven Schwellenbestimmung.
Diese Untersuchung ist zur Feststellung einer angeborenen Hörstörung auch schon bei Neugeborenen möglich. - Mittelohrwiderstandsmessung (Tympanometrie) zur Messung der Trommelfellbeweglichkeit, der Mittelohrmuskelreflexe und des Druckes im Mittelohr.
Therapie
Je nach Ursache der Hörstörung stehen verschiedene spezifische Behandlungsmethoden zur Verfügung:
- Medikamentöse Therapie
- Innenohraktive Infusionstherapie mit durchblutungsfördernden Substanzen
- Sauerstoff- und Magnetfeldtherapie, den Therapieerfolg stützend und verstärkend
- Hörgeräte (apparative Versorgung)
- Einsatz von Hörgeräten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Hier gibt es viele neue Möglichkeiten. Wir beraten Sie gern, auch in Zusammenarbeit mit Ihrem Hörgeräteakustiker. - Rehabilitation und regelmäßige Nachkontrolle ihrer Hörhilfen
- Einsatz von Hörgeräten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Operative Therapie
Durch ambulante oder stationäre Operationen lassen sich manche Hörstörungen lindern oder beheben.
- Akupunktur
Schwindel
Ist Ihnen oft plötzlich schwindelig? Verlieren Sie leicht das Gleichgewicht, z.B. beim Umdrehen im Bett? Dreht es sich vor Ihren Augen und wird Ihnen übel oder müssen Sie sich erbrechen? Dafür können ohrbedingte Gleichgewichtsstörungen verantwortlich sein, z.B.
- Morbus Meniere
- Gleichgewichtsorganausfall
- Störungen im Bereich der Hörgleichgewichtsnervenbahn
- gutartiger Lagerungsschwindel
Unsere Diagnostik bei Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
Ob der Schwindel oder die Gleichgewichtsstörung ohrbedingt ist und die Ursache können wir mit unseren modernen diagnostischen Verfahren schnell feststellen und dann eine entsprechende Therapie einleiten:
- Test auf schwindelbedingte Augenbewegungen (Nystagmus) durch die "Frenzel"-Brille
- Videonystagmographie (VNG): Aufzeichung der Augenbewegung durch thermische Reizung der Gleichgewichtsorgane
- Hirnstammaudiometrie (BERA): Bestimmung der Gleichgewichtsnervenleitgeschwindigkeit zum Ausschluss von Neurinomen (gutartigen Geschwülsten) an Hirnnerven
- Lagerungsprüfung (Manöver nach "Hallpike-Dix") bei Verdacht auf Lagerungsschwindel
Therapie
- Innenohraktive Infusionstherapie Substanzen, die das Gleichgewichtsorgan beeinflussenden
- Sauerstoff- und Magnetfeldtherapie, den Therapieerfolg stützend und verstärkend
- Erklärung und Einweisung in körperliche Übungen zur Rehabilitation
- Lagerungsmanöver bei gutartigem Lagerungsschwindel
- Medikamentöse Therapie





